Seite 1 bei Google - So geht's schneller als je zuvor

Wie wir seit Wochen beweisen, funktioniert unsere Strategie. In 1 bis 12 Wochen bringen wir völlig neue Projekte auf Seite 1 bei Google.

In unseren Online-Seminaren haben wir das bereits einigen Hundert Teilnehmern bewiesen. Ab September geht's weiter.

Buchen Sie bereits heute Ihre Teilnahme am kostenlosen Telefonseminar

SEITE 1 BEI GOOGLE - SO GEHT'S

http://www.terminland.de/strategie/

Wenn Sie Fragen haben, Sie können sich in meinem Terminkalender Ihren Wunschtermin für ein kostenloses Gespräch aussuchen: www.zeitplaner.tv

Amplify’d from www.ibusiness.de

Wie Googles Caffeine-Schub die SEO-Landschaft verändert

01.07.10 Google hat kürzlich seine Umstellung auf eine neue Technik namens Caffeine abgeschlossen - und beteuert, am Suchalgorithmus, Grundlage aller SEO-Maßnahmen, habe sich dadurch nichts geändert. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit.

Bereits seit dem Spätsommer 2009 arbeitete Google an der Umstellung auf Caffeine, Anfang Juni wurde nun Vollzug gemeldet zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser . Google betont, dass Caffeine "kein neuer Suchalgorithmus" ist. Caffeine sei stattdessen ein neuer Suchindex - also eine komplett überarbeitete Version jener gigantischen Tabelle, in der Google alle erfassten Webseiten sammelt.

2008 hatte Google bereits rund eine Billiarde Links in diesem Index zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser - inzwischen dürften es durch Content-Erzeuger aus dem Social-Media-Sektor wie etwa Twitter noch viel mehr sein. Jedenfalls belegt Caffeine bereits eine Datenbank mit fast 100 Millionen GByte Speichervolumen - und jeden Tag kommen mehrere hunderttausend GByte hinzu.

Bislang wurde dieser Content in Schichten eingeteilt, die in unterschiedlichen Abständen aktualisiert wurden. Um mit der explosionsartig wachsenden Content-Menge Schritt halten zu können, wird bei Caffeine nun stattdessen das Web als Ganzes in kleinere Portionen aufgeteilt, die kontinuierlich aktualisiert werden. Dadurch soll neuer Content im Web sehr viel schneller als bisher - im Idealfall schon Sekunden nach der Veröffentlichung - über die Google-Suche zu finden sein.

Googles Such-Guru Matt Cutts zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser greift zu einem anschaulichen Vergleich, um die Auswirkungen des Index-Tunings zu verdeutlichen: "Bisher mussten Webseiten quasi 20 Minuten an der Haltestelle warten, bis der Bus kam. Jetzt gehen sie vor die Tür und da wartet schon die Limousine." Technisch gesehen passiert das vornehmlich durch ein neues, wesentlich leistungsfähigeres Dateisystem namens GFS 2 (Google File System 2).

Der Vergleich von altem und neuem Index
Der Vergleich von altem und neuem Index
(Bild: Google)

Laut Google hat sich durch Caffeine der eigentliche Suchalgorithmus - also die Rechenvorschrift für die Bewertung der erfassten Webseiten, um sie in eine Reihenfolge für die Anzeige auf den Ergebnisseiten (SERPs) zu bringen - nicht geändert. Das ist glaubwürdig und technisch korrekt, aber dennoch etwas in die Irre führend. Tatsächlich haben viele Webseitenbetreiber festgestellt, dass ihre Seiten nach der Umstellung anders gerankt wurden als vorher.

Der Grund dürfte vermutlich sein, dass durch die leistungsfähigere Caffeine-Infrastruktur nun mehr Informationen in kürzeren Abständen erfasst werden und sich auf diesem Weg Veränderungen der SERPs (Search Engine Result Pages) ergeben, auch wenn der Algorithmus der gleiche geblieben ist. Veraltete Seiten laufen nun wohl eher Gefahr, von den vorderen Plätzen durch aktuellere Seiten verdrängt zu werden.

Andrea Reitmeier Andrea Reitmeier auf Xing nachschlagen , Head of Marketing bei dem Blogvermarkter mokono zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser : "Wenn es mit Caffeine möglich ist, schneller relevante Inhalte in den Index aufzunehmen, warum sollte sich das nicht auch auf die Rankings auswirken? Der Index wird größer, neue Seiten kommen hinzu und verdrängen vielleicht andere Seiten von ihren Plätzen, weil sie bessere Inhalte liefern." Das bestätigt Niko Bardowicks Niko Bardowicks auf Xing nachschlagen , Geschäftsführer von Online Marketing Solutions Relation Browser : "Neue Inhalte werden schneller angezeigt, News und aktualisierte Blogs werden schneller und besser gelistet. Caffeine ist kein neuer Algorithmus. Trotzdem sind die Auswirkungen vergleichbar."

Nach den ersten Positionen sinkt der Traffic rapide ab
Nach den ersten Positionen sinkt der Traffic rapide ab
(Bild: Chitika Research)

Die Auswirkungen bereits geringer Verschiebungen in den Suchergebnissen sind ganz erheblich: Schon ein Abrutschen von Platz eins auf Platz zwei in den SERPS bedeutet etwa eine Halbierung des von Google an die Seite weitergereichten Traffics, ergab eine Studie von Chitika Research zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser . Research Director Daniel Ruby Daniel Ruby auf Xing nachschlagen : "Der prozentual größte Sprung findet sich von der Topposition auf Seite zwei zu dem untersten Ergebnis auf der ersten Seite: ein Anstieg des Traffics um 143 Prozent." Allerdings ist der absolute Traffic in diesem Bereich schon sehr gering und bewegt sich im unteren einstelligen Prozentbereich.

Denn eine weitere Studie von iProspect und JupiterResearch zur Homepage dieses Unternehmnes Relation Browser kam zudem zu dem Ergebnis, das 68 Prozent der Suchmaschinennutzer eh nur Links auf der ersten Seite der Suchergebnisse nutzen. Für 92 Prozent ist spätestens nach der dritten SERP-Seite Schluss.

Um mit den Auswirkungen der Caffeine-Umstellung sinnvoll umzugehen, empfehlen SEO-Experten folgende Maßnahmen:

  1. SERPs Beobachten

    Regel Nummer eins ist eine aufmerksame Beobachtung der SERPs: "Es ist generell eine kluge Idee, die eigenen Platzierungen für relevante Keywords aufmerksam und regelmäßig zu beobachten", empfiehlt der SEM-Analyst Tony Soric von Clickable Relation Browser . Auf diese Weise könne man auf Index-Veränderungen zumindest schnell reagieren.

  1. Auf HTML5 umstellen

    Googles Matt Cutts sagte auf der SMX Advanced Search Conference Anfang Juni: "Als Teil des Umstiegs auf Caffeine haben wir nach Möglichkeiten gesucht, das HTML-Parsing zu verbessern." Auch wenn Google es nicht explizit ausspricht, kommt hier vermutlich HTML5 ins Spiel, denn der künftige Standard lässt sich aufgrund seiner optimierten Struktur mit zusätzlichen Tags etwa für Navigation oder Content-Typen leichter von der Suchmaschinen in seine Einzelteile zerlegen (parsen) und nach den relevanten Inhalten hin auswerten.

    Googles Sprachrohr Matt Cutts
    Googles Sprachrohr Matt Cutts
    (Bild: Google)

  1. Soziale Signals optimieren

    Um noch einmal den Google-Mitarbeiter Matt Cutts zu zitieren: "Wirklich aufregend bei Caffeine sind die verbesserten Möglichkeiten, zusätzliche Informationen zu den indexierten Dokumenten zu speichern." Solche sogenannten Signals sind zum Beispiel Informationen wie die Ladezeit einer Seite, wie lange es die übergreifende Domain schon gibt, die Anzahl der Backlinks und so weiter. Johannes Beus von Sistrix glaubt, das Google in Zukunft verstärkt Signals aus sozialen Netzen nutzen wird. Das bestätigt Eric Kubitz Eric Kubitz auf Xing nachschlagen von Contentmanufaktur Relation Browser : "Bisher wird die Relevanz einer Seite stark von den Links dominiert, die darauf zeigen. In Zukunft werden das sicherlich vermehrt "Likes" aus Facebook, Links in Tweets und andere Signale aus dem "Social Graph" sein."

  1. PubSubHubbub nutzen

    Google sieht sich auf dem Weg zur Echtzeitsuchmaschine und betont, dass durch Caffeine die Aktualität der SERPS um 50 Prozent steigt - worauf sich das auch immer beziehen mag. Sein Faible für Aktualität demonstriert Google beispielsweise auch durch die Integration von Suchergebnissen aus Twitter direkt in den allgemeinen Suchergebnissen. Allerdings: Durch Caffeine werden Webseiten aber nicht schneller gecrawled als früher, die Crawling-Ergebnisse werden nur schneller in den Index überführt. Webseitenbetreiber können aber selbst dafür sorgen, dass ihr Content schneller bei Google landet. Eine davon ist zum Beispiel der Einsatz des noch sehr jungen Protokolls PubSubHubbub. Dadurch wird frischer Inhalt auf einer Seite aktiv an Google gemeldet. PubSubHubbub (PuSH) ist von zwei Google-Mitarbeitern entwickelt worden und etwa im Blog-Bereich innerhalb kürzester Zeit zum Quasi-Standard avanciert.

  1. Umfassend agieren

    Besonders wichtig sei, sämtliche Kanäle der Google Universal Search zu bedienen, rät Niko Bardowicks von Online Marketing Solutions: "Da sind zum einen die speziellen Suchdienste von Google wie Newssuche, Videosuche, Blogsuche und zum anderen die verschiedenen Medien, Text, Bild und Video, die alle berücksichtigt werden müssen. Eine stete Aktualisierung der Inhalte ist unabdingbar."

Grundsätzlich sollte alles getan werden, was dazu beiträgt, dass Google möglichst viel strukturierten Inhalt möglichst schnell zu sehen bekommt, betont auch Eric Kubitz: "Voraussetzung ist eine gut programmierte, schnelle Webseite. Außerdem sollte darauf aktueller Inhalt veröffentlicht werden. Und wenn dieser dann etwa über Twitter gestreut wird, hat man die wichtigsten Dinge schon getan." (pk) Read more at www.ibusiness.de